Ein gemütlicher und artgerechter Hasenstall ist das A und O für das Wohlbefinden Ihrer Kaninchen. Während gekaufte Modelle oft teuer oder nicht optimal auf die Bedürfnisse Ihrer pelzigen Freunde zugeschnitten sind, bietet das Selberbauen zahlreiche Vorteile: Sie können die Größe perfekt anpassen, hochwertige Materialien verwenden und gleichzeitig Geld sparen. Mit unseren 8 besten Tipps wird Ihr selbstgebautes Kaninchenheim nicht nur funktional, sondern auch ein echter Hingucker in Ihrem Garten oder auf dem Balkon.
Beim Bau eines Hasenstalls sollten Sie einige wichtige Faktoren berücksichtigen: ausreichend Platz zum Hoppeln, Schutz vor Witterung und Raubtieren sowie eine einfache Reinigungsmöglichkeit. Unsere Anleitungen sind auch für Heimwerker ohne große Erfahrung umsetzbar und benötigen nur wenige, leicht erhältliche Materialien wie Holz, Drahtgitter und wetterfeste Beschichtungen. Egal ob Sie einen kleinen Stall für die Wohnung oder eine großzügige Außenanlage planen – mit unseren Tipps schaffen Sie ein sicheres und gemütliches Zuhause für Ihre Langohren.
Mindestgröße: Ein Hasenstall sollte für 2 Kaninchen mindestens 2m² Grundfläche plus Auslauf bieten.
Materialien: Verwenden Sie unbehandeltes Holz (z.B. Fichte) und verzinktes Drahtgitter mit maximal 1,9 cm Maschenweite.
Wichtig: Planen Sie mindestens eine wettergeschützte, isolierte Rückzugshöhle ein, die vor Hitze, Kälte und Feuchtigkeit schützt.
Der perfekte Hasenstall: Warum Selberbauen die beste Option ist
Ein maßgeschneiderter Hasenstall bietet Ihren pelzigen Freunden genau den Raum und Komfort, den sie für ein gesundes Leben benötigen. Während fertige Modelle aus dem Handel oft zu klein, schlecht belüftet oder aus minderwertigen Materialien gefertigt sind, können Sie beim Selberbauen alle wichtigen Faktoren wie Größe, Materialqualität und Sicherheit selbst bestimmen. Die Kosten für einen selbstgebauten Stall sind zudem meist deutlich niedriger, da Sie vorhandenes Material verwenden oder preiswerte Alternativen wählen können, ähnlich wie beim Bau einer Terrassenüberdachung, wo ebenfalls erhebliche Einsparungen möglich sind. Mit etwas handwerklichem Geschick schaffen Sie so eine perfekte, langlebige Behausung, die genau auf die Bedürfnisse Ihrer Kaninchen zugeschnitten ist und Ihnen zudem ein Gefühl der Zufriedenheit vermittelt.
Materialien für deinen selbstgebauten Hasenstall: Was du wirklich brauchst
Für einen stabilen und langlebigen Hasenstall benötigst du in erster Linie witterungsbeständiges Holz wie Fichte oder Kiefer, das mit einer ungiftigen Lasur behandelt wurde. Unverzichtbar ist zudem ein engmaschiger Draht (Maschenweite maximal 1,9 cm), der die Hasen vor Raubtieren schützt und gleichzeitig für ausreichend Belüftung sorgt. Für das Dach empfiehlt sich wasserfeste Dachpappe oder ein spezielles Kunststoffdach, damit kein Regenwasser in den Stall eindringen kann. Zum Bau wirst du außerdem rostfreie Schrauben und Nägel benötigen, die auch nach längerer Zeit im Freien nicht korrodieren und somit die Stabilität des Stalls gewährleisten. Nicht zu vergessen sind die Scharniere für Türen und Klappen, die einen einfachen Zugang zum Reinigen des Stalls ermöglichen und idealerweise mit Verschlüssen ausgestattet sein sollten, die neugierige Hasenpfoten nicht öffnen können.
Materialcheckliste: Witterungsbeständiges Holz, engmaschiger Draht (max. 1,9 cm Maschenweite), wasserdichtes Dachmaterial.
Wichtig zu beachten: Alle verwendeten Materialien müssen ungiftig und sicher für Nagetiere sein – keine druckimprägnierte Hölzer oder verzinkte Metallteile im Nahebereich der Tiere verwenden.
Schritt-für-Schritt Anleitung: Hasenstall selber bauen leicht gemacht

Mit unserer detaillierten Anleitung wird das Bauen eines komfortablen Zuhauses für Ihren Langohren zum Kinderspiel. Zunächst bereiten Sie alle benötigten Materialien wie witterungsbeständiges Holz, Kaninchendraht und entsprechendes Werkzeug vor, um effizient arbeiten zu können. Der eigentliche Bau beginnt mit dem Grundgerüst aus Holzleisten, das Sie ähnlich wie bei einer Werkzeugwand selber bauen sorgfältig verschrauben und stabilisieren sollten. Für den Abschluss versehen Sie den Hasenstall mit einer wetterfesten Bedachung und praktischen Zusätzen wie einer leicht zu öffnenden Reinigungsklappe, die die tägliche Pflege erheblich erleichtert.
Die richtige Größe beim Hasenstallbau: Tierschutzgerechte Dimensionen
Bei der Planung eines selbstgebauten Hasenstalls sollten Sie stets die Mindestmaße beachten, die für eine artgerechte Haltung von Kaninchen unerlässlich sind. Für zwei mittelgroße Kaninchen empfiehlt der Tierschutz eine Grundfläche von mindestens 2 m² sowie eine Höhe von 60 cm, damit die Tiere sich aufrichten können, ohne mit den Ohren anzustoßen. Bedenken Sie, dass Kaninchen von Natur aus bewegungsfreudige Tiere sind, die Platz zum Hoppeln, Springen und für soziale Interaktionen benötigen. Je großzügiger Sie Ihren selbstgebauten Hasenstall dimensionieren, desto besser für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer pelzigen Freunde.
- Mindestens 2 m² Grundfläche für zwei mittelgroße Kaninchen.
- Stallhöhe von mindestens 60 cm, damit sich die Tiere aufrichten können.
- Ausreichend Platz für artgerechte Bewegung wie Hoppeln und Springen.
- Größere Dimensionen fördern Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere.
Wetterfest und sicher: Wichtige Schutzelemente für den selbstgebauten Hasenstall
Ein wetterfester Hasenstall schützt Ihre pelzigen Freunde vor Regen, Hitze und Wind, weshalb ein überhängendes, wasserdichtes Dach unerlässlich ist. Die Außenwände sollten idealerweise mit einer wetterfesten Lasur oder einem speziellen Kaninchenstall-Anstrich behandelt werden, der ungiftig und feuchtigkeitsabweisend ist. Zum Schutz vor Fressfeinden wie Füchsen oder Mardern empfiehlt sich ein stabiles Drahtgitter mit einer Maschenweite von maximal 2,5 cm, das mindestens 30 cm tief in den Boden eingelassen wird. Im Winter bietet eine zusätzliche Isolationsschicht aus Styropor oder Holzwolle zwischen den Wänden optimalen Schutz vor Kälte, während im Sommer ausreichend Belüftungsmöglichkeiten vorhanden sein müssen. Ein erhöhter Stallboden schützt zusätzlich vor aufsteigender Bodenfeuchtigkeit und sorgt für trockene Bedingungen im Inneren des selbstgebauten Hasenstalls.
Sicherheitscheck: Verwenden Sie engmaschiges Drahtgitter (max. 2,5 cm Maschenweite) und vergraben Sie es mindestens 30 cm tief zum Schutz vor Raubtieren.
Wetterschutz: Ein überhängendes Dach mit wasserfester Dachpappe und ungiftige Holzlasur schützen vor Witterungseinflüssen und verlängern die Lebensdauer des Stalls.
Klimaregulierung: Sorgen Sie für gute Belüftung im Sommer und Isolierung im Winter, um das Wohlbefinden der Kaninchen ganzjährig zu gewährleisten.
Hasenstall mit Auslauf selber bauen: Mehr Bewegungsfreiheit für deine Kaninchen
Ein Hasenstall mit integriertem Auslauf bietet deinen Kaninchen deutlich mehr Bewegungsfreiheit und ermöglicht ihnen ein artgerechteres Leben im Vergleich zu herkömmlichen Käfigen. Mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Werkzeugen, die du übersichtlich an einer selbstgebauten Werkzeugwand organisieren kannst, lässt sich ein solches Gehege relativ kostengünstig realisieren. Die Kombination aus geschütztem Rückzugsort und großzügigem Auslaufbereich sorgt nicht nur für gesündere und aktivere Kaninchen, sondern bereitet dir auch mehr Freude bei der Beobachtung deiner zufriedenen Hoppler.
Kosteneffizient zum Traumhasenstall: Spartipps beim Selberbauprojekt

Mit etwas Planung und cleveren Einkaufsstrategien lässt sich der Hasenstall-Eigenbau deutlich günstiger gestalten als der Kauf fertiger Modelle. Suchen Sie gezielt nach Bauholz-Restposten, Ausstellungsstücken oder fragen Sie in Schreinereien nach Verschnitt, der oft zu reduzierten Preisen oder sogar kostenlos abgegeben wird. Für Gitter und Beschläge lohnt sich ein Blick in Kleinanzeigen oder auf Flohmärkten, wo gebrauchte Materialien in gutem Zustand zu finden sind. Wer zudem auf modulare Bauweise setzt, kann den Stall später kostengünstig erweitern und spart so langfristig bei wachsendem Platzanspruch der Kaninchen.
- Verwenden Sie Bauholz-Restposten und Verschnitt aus Schreinereien
- Besorgen Sie gebrauchte Gitter und Beschläge über Kleinanzeigen
- Wählen Sie modulare Bauweisen für spätere Erweiterungsmöglichkeiten
- Vergleichen Sie Preise für Spezialteile wie Tränken und Futterautomaten
Häufige Fehler beim Hasenstallbau vermeiden: Worauf du achten solltest
Beim Selbstbau eines Hasenstalls unterlaufen Anfängern oft vermeidbare Fehler, die das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen können. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung falscher Materialien wie druckimprägniertes Holz oder Spanplatten, die giftige Stoffe absondern und von den Nagern angeknabbert werden können. Viele Heimwerker unterschätzen zudem die notwendige Grundfläche von mindestens zwei Quadratmetern pro Kaninchen und bauen den Stall zu klein, was zu Bewegungsmangel und Verhaltensstörungen führt. Achte unbedingt auf ausreichenden Schutz vor Raubtieren durch stabile Gitter mit engmaschigem Draht und vermeide scharfe Kanten oder hervorstehende Nägel, an denen sich die Tiere verletzen könnten.
Häufige Fragen zum Hasenstall selber bauen
Welche Materialien eignen sich am besten für einen selbstgebauten Hasenstall?
Für einen wetterfesten Kaninchenbau eignet sich unbehandeltes Holz wie Fichte oder Kiefer hervorragend. Das Holz sollte mit ungiftiger Farbe oder Lasur behandelt werden, die für Nagetiere unbedenklich ist. Für den Bodenbereich empfiehlt sich wasserfestes Sperrholz oder OSB-Platten. Als Schutz gegen Raubtiere sollte ein verzinktes Drahtgitter mit einer Maschenweite von maximal 1,9 cm verwendet werden. Achten Sie darauf, dass alle Materialien frei von Schadstoffen und splitterfrei verarbeitet sind. Für die Abdeckung des Daches eignen sich Dachpappe oder spezielle Kunststoffplatten, die Regenwasser zuverlässig ableiten.
Wie groß sollte ein selbstgebauter Hasenstall mindestens sein?
Ein artgerechtes Kaninchenheim sollte mindestens 2 m² Grundfläche für zwei Kaninchen bieten, mehr Platz ist jedoch immer besser. Die Höhe der Behausung sollte mindestens 60 cm betragen, damit die Tiere aufrecht sitzen können. Ein Außengehege oder Auslauf sollte zusätzlich vorhanden sein und mindestens 3 m² umfassen. Für jedes weitere Tier sollten Sie ca. 0,5 m² zur Grundfläche des Stalls und 1 m² zum Auslauf hinzurechnen. Die Tür des Kaninchenbaus sollte groß genug sein, um bequem hineingreifen und den Stall reinigen zu können. Denken Sie daran: Je mehr Bewegungsfreiheit die Nager haben, desto gesünder und glücklicher leben sie.
Wie kann ich den selbstgebauten Hasenstall winterfest machen?
Für einen winterfesten Kaninchenbau ist eine gute Isolierung entscheidend. Verwenden Sie doppelte Holzwände mit Dämmstoff dazwischen oder bringen Sie spezielle Isolierplatten an den Innenwänden an. Das Dach sollte wasserdicht sein und leicht geneigt, damit Schnee abrutschen kann. Erhöhen Sie den Stallboden mit Holzplatten vom Boden, um Kälte von unten abzuhalten. Eine winddichte, aber dennoch gut belüftete Konstruktion verhindert Zugluft, behält aber frische Luft bei. Die Schlafbox sollte mit extra Stroh oder Heu ausgestattet sein, das als natürliche Wärmeisolierung dient. Eine kleine, nach Süden ausgerichtete Terrasse ermöglicht den Tieren, auch im Winter Sonnenstrahlen zu genießen, während ein Wetterschutz vor dem Eingang Regen und Schnee abhält.
Welche Fehler sollte ich beim Bau eines Hasenstalls vermeiden?
Ein häufiger Fehler beim Bau einer Kaninchenbehausung ist die Unterschätzung der benötigten Größe – die Tiere brauchen mehr Platz als oft angenommen. Vermeiden Sie Materialien mit giftigen Inhaltsstoffen wie druckimprägniertes Holz oder bleihaltige Farben. Achten Sie auf sichere Verschlüsse, die Raubtiere fernhalten, aber für Sie leicht zu öffnen sind. Planen Sie ausreichende Belüftung ein, ohne dass es zieht – stehende Luft begünstigt Krankheiten. Verzichten Sie auf Gitterböden, da diese zu Verletzungen an den empfindlichen Pfoten führen können. Eine unzureichende Drainage führt zu Nässe im Stall, was gesundheitsschädlich ist. Bauen Sie genügend Rückzugsmöglichkeiten ein, da Kaninchen als Fluchttiere Verstecke benötigen. Fehlerhafte Dachkonstruktionen können undicht werden und den Nagerunterschlupf durchnässen.
Welche Werkzeuge benötige ich für den Bau eines Hasenstalls?
Für den Bau eines Kaninchendomizils benötigen Sie grundlegende Zimmermannsutensilien: Eine elektrische Stichsäge oder Handkreissäge zum Zuschneiden der Holzplatten, einen Akkuschrauber mit verschiedenen Bits für Schrauben und Bohrlöcher, sowie einen Hammer für Nägel und Tacker für die Befestigung von Drahtgitter. Eine Wasserwaage ist unerlässlich für gerade Wände und einen ebenen Boden. Zum präzisen Arbeiten sind Zollstock, Bleistift und Winkel hilfreich. Für die Drahtgittermontage benötigen Sie eine stabile Drahtschere oder einen Seitenschneider. Schleifpapier verschiedener Körnungen sorgt für splitterfreie Oberflächen. Zangen, Schraubendreher und ein Cuttermesser vervollständigen die Werkzeugliste. Bei komplexeren Konstruktionen kann eine Oberfräse für Verbindungen und Aussparungen nützlich sein.
Wie integriere ich Futter- und Wasserspender in einen selbstgebauten Hasenstall?
Futter- und Wasservorrichtungen sollten so angebracht werden, dass sie einerseits für die Nager leicht zugänglich, andererseits vor Verschmutzung geschützt sind. Montieren Sie Futterraufen für Heu an der Stallwand in etwa 10-15 cm Höhe, damit die Tiere in natürlicher Haltung fressen können. Diese Raufen sollten von außen befüllbar sein, was die tägliche Versorgung erleichtert. Wasserspender lassen sich am besten als Nippeltränken installieren, die an der Außenwand befestigt und durch kleine Öffnungen in den Innenbereich geführt werden. Für Trockenfutter eignen sich schwere, kippsichere Keramikschalen oder außen angebrachte Futterautomaten mit Zugang von innen. Wichtig ist, separate Bereiche für Futter, Wasser und Toilette zu schaffen, da Kaninchen diese Funktionsbereiche trennen. Achten Sie darauf, dass alle Versorgungseinrichtungen regelmäßig gereinigt werden können.






