Ein Familienbett bietet nicht nur eine gemütliche Schlaflandschaft für Eltern und Kinder, sondern fördert auch die familiäre Bindung und kann besonders in den ersten Lebensjahren der Kleinen für erholsamere Nächte sorgen. Statt teure Fertigmodelle zu kaufen, können Sie mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien ein individuelles Familienbett ganz nach Ihren Bedürfnissen selbst bauen – maßgeschneidert für Ihre Familie und Ihren Wohnraum.
In diesem Artikel teilen wir acht praktische Tipps, wie Sie ein stabiles, sicheres und komfortables Familienbett selbst herstellen können. Von der Planung der optimalen Größe über die Auswahl der richtigen Materialien bis hin zu wichtigen Sicherheitsaspekten – unsere Anleitung hilft Ihnen, ein Bett zu schaffen, in dem die ganze Familie Platz findet und das gleichzeitig Ihren persönlichen Stil widerspiegelt.
Größe: Ein klassisches Familienbett misst mindestens 200 × 220 cm, optimaler Weise 200 × 240 cm oder größer, je nach Anzahl der Familienmitglieder.
Kosten: Durch Selbstbau können Sie im Vergleich zu Fertigmodellen 50-70% der Kosten sparen – für etwa 300-500 € erhalten Sie ein hochwertiges, individuelles Familienbett.
Sicherheit: Achten Sie auf stabile Verbindungen, splitterfreie Oberflächen und einen sicheren Rahmen ohne Spalten, in denen kleine Kinder stecken bleiben könnten.
Das perfekte Familienbett selber bauen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein Familienbett selber zu bauen ist ein lohnendes Projekt, das genau auf die Bedürfnisse Ihrer Familie zugeschnitten werden kann. Die Konstruktion beginnt mit der Auswahl hochwertiger Materialien und einer stabilen Basis, ähnlich wie beim kreativen Bauen anderer Holzprojekte im Haus. Mit den richtigen Werkzeugen und unserer detaillierten Anleitung können Sie ein sicheres und komfortables Familienbett schaffen, das für Jahre hält. Der besondere Vorteil beim Selberbauen liegt nicht nur in der Kostenersparnis, sondern auch in der Möglichkeit, das Bett perfekt an Ihre Raumgröße und individuellen Wünsche anzupassen.
Warum ein selbstgebautes Familienbett die beste Wahl für gemeinsames Schlafen ist
Ein selbstgebautes Familienbett bietet die perfekte Anpassung an Ihre individuellen Raumbedürfnisse und kann exakt auf die Größe Ihrer Familie zugeschnitten werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Betten ermöglicht die Maßanfertigung eine optimale Nutzung des vorhandenen Platzes und garantiert ausreichend Bewegungsfreiheit für alle Familienmitglieder. Durch die Verwendung hochwertiger, selbst ausgewählter Materialien können Sie zudem sicherstellen, dass das Bett nicht nur stabil und sicher ist, sondern auch frei von bedenklichen Schadstoffen bleibt. Die Kosten für ein selbstgebautes Familienbett liegen oft deutlich unter denen für ein vergleichbares Modell aus dem Handel, was es zu einer wirtschaftlich sinnvollen Entscheidung macht. Nicht zuletzt schafft der gemeinsame Bauprozess eine besondere emotionale Bindung zum fertigen Möbelstück – Ihr Familienbett wird so zu einem Ort, der von Anfang an mit positiven Erinnerungen verbunden ist.
Maßgeschneidert: Ein selbstgebautes Familienbett lässt sich exakt an Raumgröße und Familienbedürfnisse anpassen.
Kostengünstig: Die Eigenkonstruktion spart bis zu 60% der Kosten im Vergleich zu fertigen XXL-Betten im Handel.
Schadstoffkontrolle: Sie bestimmen selbst, welche Materialien verwendet werden – ideal für Allergiker und umweltbewusste Familien.
Material- und Werkzeugliste für dein DIY-Familienbett

Um dein Familienbett selber bauen zu können, benötigst du zunächst eine umfassende Liste an Materialien und Werkzeugen, die dir den Bauprozess erleichtern werden. Für das Grundgerüst sind hochwertige Holzbalken, stabile Verbindungsbeschläge, eine passende Matratze sowie Schrauben in verschiedenen Größen unverzichtbar. Du solltest außerdem eine gute Grundausstattung an Werkzeugen bereithalten, darunter eine Kreissäge, einen Akkuschrauber, Schleifpapier und einen Zollstock – ähnliche Präzisionswerkzeuge brauchst du übrigens auch, wenn du eine Kücheninsel selber bauen möchtest. Vergiss nicht, dass für den Zusammenbau zusätzlich Holzleim, ein Hammer, ein Schleifgerät und möglicherweise Holzdübel erforderlich sein können, um eine stabile und sichere Schlafkonstruktion für die ganze Familie zu gewährleisten.
Planung und Maße: So dimensionierst du dein Familienbett richtig
Die Planung der Dimensionen ist entscheidend für den Erfolg deines Familienbett-Projekts, denn die richtige Größe sorgt für ausreichend Schlafkomfort für alle Familienmitglieder. Für eine vierköpfige Familie empfehle ich eine Mindestbreite von 220 cm, was zwei nebeneinander liegenden Matratzen mit jeweils 90 cm plus 40 cm zusätzlichem Platz für das Baby entspricht. Bei der Länge solltest du dich an der Körpergröße des größten Familienmitglieds orientieren und mindestens 20 cm dazurechnen, wobei Standardmatratzen mit 200 cm Länge für die meisten Erwachsenen ausreichend sind. Vergiss nicht, bei deiner Planung auch den verfügbaren Raum im Schlafzimmer zu berücksichtigen, damit noch genügend Bewegungsfläche um das Bett herum bleibt und du nicht in einer beengten Situation endest.
- Mindestbreite von 220 cm für eine vierköpfige Familie planen.
- Länge nach dem größten Familienmitglied plus 20 cm Zugabe bemessen.
- Verfügbaren Platz im Schlafzimmer für ausreichend Bewegungsfreiheit berücksichtigen.
- Standardmatratzenmaße als Ausgangspunkt für die Konstruktion verwenden.
Sicherheit beim Familienbett-Bau: Darauf musst du unbedingt achten
Bei der Konstruktion eines Familienbetts steht Sicherheit an allererster Stelle, besonders wenn kleine Kinder mit im Bett schlafen werden. Achte unbedingt auf eine stabile Unterkonstruktion, die das Gewicht aller Familienmitglieder problemlos tragen kann und verwende ausschließlich Schrauben und Beschläge, die fest und sicher sitzen. Zwischen Matratzen dürfen keine gefährlichen Spalten entstehen, in denen sich Kinder einklemmen könnten, weshalb ein nahtloser Übergang zwischen den Liegeflächen wichtig ist. Die Seitenwände sollten bei kleinen Kindern mindestens 20 cm über die Matratzenhöhe hinausragen oder mit speziellen Rausfallschutz-Elementen versehen sein, um Stürze zu vermeiden. Verzichte zudem auf scharfe Kanten und Ecken, indem du alle Holzelemente gut abschleifst und bei Bedarf mit speziellen Kantenschützern versiehst.
Sicherheits-Checkliste: Stabile Konstruktion mit mindestens 200 kg Belastbarkeit, keine Spalten zwischen Matratzen, abgerundete Kanten.
Bei Kleinkindern im Familienbett ist ein Rausfallschutz mit 20-30 cm Höhe über der Matratze unverzichtbar.
Verwende nur schadstofffreie Materialien und Lacke mit DIN EN 71-3 Zertifizierung (speichel- und schweißecht).
Vom Holzrahmen zur Traumoase: Der Zusammenbau deines Familienbetts
Mit dem richtigen Werkzeug und etwas handwerklichem Geschick verwandelst du einen einfachen Holzrahmen Schritt für Schritt in dein maßgeschneidertes Familienbett. Die Montage der einzelnen Elemente erfordert zwar Präzision, belohnt dich aber mit einem stabilen Fundament, das dem Gewicht der gesamten Familie problemlos standhält und ähnlich robust wie ein selbst gebautes Möbelstück für dein Zuhause ist. Nach dem Anbringen der letzten Schraube und dem Einlegen der passenden Matratzen steht deiner ersten gemeinsamen Nacht in der selbstgebauten Schlaflandschaft nichts mehr im Wege.
Gestaltungsideen für dein selbstgebautes Familienbett

Mit dem richtigen Design wird euer selbstgebautes Familienbett zum gemütlichen Mittelpunkt eures Schlafzimmers. Wählt Farben und Materialien, die zur Einrichtung eures Raumes passen – naturbelassenes Holz strahlt Wärme aus, während weiß gestrichene Oberflächen einen modernen Look verleihen. Ein durchdachtes Kopfteil kann nicht nur optisch überzeugen, sondern gleichzeitig als praktische Ablage für Bücher und Getränke dienen. Rundet das Erscheinungsbild mit kuscheligen Textilien wie einer großen Tagesdecke, mehreren Kissen in unterschiedlichen Größen und vielleicht sogar einem selbstgenähten Betthimmel ab, der eurem Familienbett eine besonders gemütliche Atmosphäre verleiht.
- Harmonische Farbgestaltung passend zum Einrichtungsstil wählen
- Funktionales Kopfteil mit integrierten Ablagemöglichkeiten einplanen
- Natürliche Materialien für eine wohngesunde Atmosphäre bevorzugen
- Mit Textilien wie Kissen, Decken und Betthimmel für Gemütlichkeit sorgen
Kosten sparen beim Familienbett-Projekt: Budget-Tipps und Alternativen
Ein Familienbett muss nicht teuer sein, wenn man kreativ wird und einige günstige Alternativen in Betracht zieht. Der einfachste Weg, Kosten zu sparen, ist die Verwendung vorhandener Matratzen, die nebeneinander auf einem selbst gebauten Untergestell aus Paletten platziert werden können. Wer handwerklich geschickt ist, kann zudem auf Second-Hand-Materialien wie gebrauchte Holzbalken vom Baumarkt-Restposten oder Online-Kleinanzeigen zurückgreifen und spart so erheblich beim Materialeinkauf. Nicht zu vergessen ist auch die Möglichkeit, statt eines kompletten Neubaus zunächst mit einer Übergangslösung zu starten, indem man beispielsweise ein bestehendes Bett mit einer angeschobenen Matratze auf gleichem Niveau erweitert und erst später das endgültige Familienbett baut.
Häufige Fragen zum Familienbett selber bauen
Welche Materialien eignen sich am besten für ein selbstgebautes Familienbett?
Für die Konstruktion eines stabilen Gemeinschaftsbetts eignet sich massives Holz wie Kiefer, Buche oder Eiche am besten. Diese Hölzer bieten die nötige Tragkraft für mehrere Personen. Verwenden Sie Balken mit mindestens 10×10 cm Stärke für den Rahmen und stabile Bretter für den Lattenrost. Metallverbinder und Schrauben sollten hochwertig und rostfrei sein. Bei der Wahl der Matratze empfehlen sich mehrere einzelne Schlafunterlagen statt einer großen XXL-Matratze, da so individuelle Härtepräferenzen berücksichtigt werden können. Achten Sie zudem auf schadstofffreie Materialien, besonders bei Lacken und Oberflächenbehandlungen.
Wie groß sollte ein Familienbett mindestens sein?
Ein funktionales Familienbett sollte mindestens 200 cm Länge und 220 cm Breite aufweisen, um zwei Erwachsenen und ein bis zwei kleineren Kindern ausreichend Liegefläche zu bieten. Für größere Familien oder mehr Komfort empfiehlt sich eine Breite von 240 bis 280 cm. Die Dimensionierung hängt stark von der Familiengröße und dem verfügbaren Raum ab. Bei der Schlaflandschaft sollte pro Person etwa 80-90 cm Breite eingeplant werden. Bedenken Sie auch die Raumhöhe, wenn Sie eine erhöhte Schlafebene planen. Ein modular aufgebautes Familienbett kann zudem mit dem Familienwachstum mitwachsen und bietet Flexibilität bei sich ändernden Bedürfnissen.
Wie sichere ich ein selbstgebautes Familienbett für Kleinkinder ab?
Bei der Absicherung eines Gemeinschaftsbetts für Kleinkinder sind mehrere Schutzmaßnahmen essenziell. Installieren Sie an offenen Seiten Rausfallschutz-Barrieren von mindestens 30 cm Höhe über der Matratze. Diese sollten fest verankert, aber bei Bedarf abnehmbar sein. Achten Sie auf einen maximalen Sprossenabstand von 4,5-6,5 cm, damit keine Einklemmgefahr besteht. Verzichten Sie auf Spalten zwischen Matratze und Rahmen – hier können Rollkissen als Spaltfüller dienen. Alle Kanten sollten abgerundet und geschliffen sein. Für den Zugang eignen sich kindgerechte Aufstiegshilfen mit niedrigen, rutschfesten Stufen. Bei mehreren Schlafebenen ist ein stabiles Geländer unverzichtbar. Prüfen Sie regelmäßig alle Verbindungen auf festen Sitz.
Was kostet ein selbstgebautes Familienbett im Vergleich zu fertigen Modellen?
Ein selbstkonstruiertes Familienbett kostet je nach Materialwahl zwischen 300 und 800 Euro für die reine Bettstruktur. Hochwertige Massivholzbalken und -bretter machen dabei den größten Kostenanteil aus. Zusätzlich müssen Matratzen eingeplant werden, die je nach Qualität mit 200-500 Euro pro Stück zu Buche schlagen. Im Vergleich dazu kosten fertige XXL-Liegestätten im Handel zwischen 1.200 und 3.000 Euro ohne Matratzen. Besonders maßgefertigte Schlaflandschaften vom Tischler können sogar 4.000-6.000 Euro erreichen. Die Eigenproduktion spart also erheblich, erfordert jedoch Werkzeug, handwerkliches Geschick und Zeit. Der finanzielle Vorteil der Selbstbauvariante liegt typischerweise bei 50-70% gegenüber vergleichbaren Fertigmodellen.
Welche Konstruktionsvarianten gibt es für selbstgebaute Familienbetten?
Für die Eigenanfertigung eines Familienbetts existieren diverse Baukonzepte. Die einfachste Variante ist die Plattformbauweise – eine breite, niedrige Holzplattform mit stabilem Unterbau, auf der mehrere Matratzen platziert werden. Alternativ kann ein modulares System aus mehreren aneinandergereihten Einzelbettrahmen konstruiert werden, die bei Bedarf getrennt werden können. Aufwendiger ist die Podestlösung mit integriertem Stauraum unter der Liegefläche – ideal für kleine Wohnungen. Bei der Mehrebenenbauweise entstehen verschiedene Höhenstufen, wobei die höheren Bereiche für Erwachsene, die niedrigeren für Kinder konzipiert sind. Für flexible Raumnutzung eignen sich ausziehbare Konstruktionen oder klappbare Elemente, die tagsüber als Sofa oder Spielfläche dienen können.
Wie verbinde ich die Matratzen im Familienbett, damit keine störenden Spalten entstehen?
Um lästige Zwischenräume in der Schlaflandschaft zu vermeiden, gibt es mehrere effektive Lösungen. Spezielle Matratzenbinder oder robuste Spanngurte können mehrere Liegeelemente fest zusammenhalten. Alternativ eignet sich ein durchgehender Matratzenbezug, der über alle Einzelmatratzen gezogen wird und diese optisch wie haptisch vereint. Matratzenbrücken aus Schaumstoff füllen gezielt die Spalten und schaffen eine ebene Oberfläche. Bei häufiger Umgestaltung empfiehlt sich ein durchgängiges Topper-Element, das über alle Matratzen gelegt wird. Achten Sie darauf, dass die Einzelmatratzen exakt auf Höhe liegen und die gleiche Stärke aufweisen. Idealerweise wählt man Matratzen mit geradem, nicht abgerundetem Rand, da diese besser aneinander passen und weniger spürbare Übergänge erzeugen.






